Technische Hinweise
- Aufheizprotokoll Schritt für Schritt
- CM-Grenzwerte
- Warum die Folienprobe nicht reicht
Wie viel Material geht rein, was wiegt der Aufbau, und wann kann belegt werden? Fläche und Aufbauhöhe eingeben – der Rest rechnet sich.
Die Mengen beruhen auf den Rezepturen, mit denen wir selbst arbeiten: Rheinsand 0/8 nach Sieblinie A/B mit Zement CEM I 32,5 R beziehungsweise Anhydritbinder CA B 30. Auf einen Kubikmeter Frischmörtel kommen rund 1.500 kg Sand, 400 kg Bindemittel und gut 100 Liter Wasser.
Für die Trocknung gilt die Faustregel: eine Woche je Zentimeter bis vier Zentimeter, darüber zwei Wochen je weiterem Zentimeter. Calciumsulfatestriche trocknen rund ein Drittel schneller. Diese Werte setzen etwa 20 °C und 65 % Luftfeuchte voraus – ein kalter Rohbau im November braucht deutlich länger.
Der Rechner ersetzt keine Messung. Belegreif ist ein Estrich erst, wenn die CM-Messung den Grenzwert unterschreitet: 2,0 CM-% bei Zementestrich, 1,8 mit Fußbodenheizung, 0,5 beziehungsweise 0,3 bei Calciumsulfat.
Der Rechner ermittelt den theoretischen Bedarf für die reine Fläche. In der Praxis kommen Verschnitt, Ausgleich von Unebenheiten, Anschlüsse und Randbereiche dazu – je nach Untergrund fünf bis zehn Prozent.
Ja, mit einer Einschränkung: Die Aufbauhöhe wird über Rohroberkante gemessen, nicht ab Dämmung. Die Rohre selbst verdrängen Material, deshalb liegt der tatsächliche Bedarf leicht unter dem berechneten.
Ja – mit Bautrocknern, gleichmäßigem Lüften und bei Heizestrich mit dem Belegreifheizen. Nicht beschleunigen lässt sich die Anfangsphase: In den ersten 48 Stunden schadet Zugluft mehr, als sie hilft.
Nein, nur den Estrich selbst. Dämmung, Randdämmstreifen und Trennlage nehmen wir in der Angebotskalkulation dazu – dafür brauchen wir den geplanten Aufbau.
Anfrage mit Fläche und Aufbau – Sie bekommen eine belastbare Auskunft, keinen Katalog.