Industrieestrich
Böden, auf denen Stapler fahren, Paletten abgesetzt und Maschinen verankert werden. Ein- oder zweischichtig, im Verbund oder auf Trennlage, mineralisch oder mit Epoxidharzbeschichtung.
Der Aufbau entscheidet, nicht das Material
Ein Boden im Hochregallager hält andere Lasten aus als einer in der Montage. Wir planen die Schichtdicke nach Radlast, Punktlast und Verkehr, nicht nach Katalog.
Einschichtig heißt: Hartstoffeinstreuung frisch in frisch, maschinell eingerieben. Robust, wirtschaftlich, für die meisten Hallen ausreichend.
Zweischichtig bedeutet einen Tragestrich mit separatem Nutzbelag darüber. Aufwendiger, aber die Nutzschicht lässt sich später erneuern, ohne den ganzen Boden herauszureißen.
Was in die Planung gehört
Fragen zum Industrieestrich
Wie lange steht die Halle still?
Nach drei Tagen ist der Boden begehbar, nach etwa einer Woche befahrbar. Beschichtungen brauchen zusätzlich Zeit. Wir arbeiten abschnittsweise, wenn der Betrieb weiterlaufen muss.
Kann ein alter Hallenboden erhalten werden?
Oft ja. Wenn der Untergrund tragfähig ist, schleifen wir ihn ab, schließen Risse und bringen eine neue Nutzschicht auf. Das ist meist deutlich günstiger als ein Neuaufbau und dauert kürzer.
Sind Fugen nötig?
Ja, Bewegungs- und Scheinfugen gehören dazu. Ihre Lage wird vorher geplant, denn sie sind die Stellen, an denen Stapler den Boden am stärksten beanspruchen. Fugenprofile aus Stahl sind hier eine Investition, die sich rechnet.
